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Loreley

Loreley

rheinpartie bei nacht 555 km Loreley-Felsen
Wortschatz Lebenszeichen
Projektion Hartung Trenz (Köln/München)
Fr 20-24h/Sa 20-24h/So 20-23h
Aussichtspunkt (linksrheinisch) Höhe Panorama Restaurant Loreley

Wer kennt sie nicht, die Hitlisten der schönsten Wörter, der bedrohten Wörter, der Unwörter des Jahres usw… Worte wie: Sinneswandel, beziehungsweise, Vergissmeinnicht, schlaftrunken, Geistesblitz, Augenblick, Sehnsucht, Fürsprache, Zeitlupe, Fernweh, Habseligkeiten, Kulturbeutel, Denkungsart, Wertarbeit, Sommerfrische, Reiseruf, Rennpappe, Papperlapapp, Laufpass, Augenstern, Dauerlauf, Sendeschluss, aber auch Dunkeldeutschland, Gewinnwarnung, Humankapital, Besserverdienende, Ausreisezentrum, Freisetzung tauchen jährlich in den Medien und an den Stammtischen auf und zeugen populär von Wandel und Entwicklung der deutschen Sprache, ihrem überaus reichen Wortschatz. Sprache ist ständig im Fluss, sie passt sich an, erfindet sich neu, antwortet auf Zeit, Geschehen und gesellschaftliche Entwicklungen.

Am mythischen Loreley-Felsen entsteht ein Fluss aus Worten unterschiedlichster Größe und Bedeutung, der den Rhein ein Stück stromabwärts begleitet. Sämtliche Ebenen und Codes deutscher Sprache ziehen so in Rheingeschwindigkeit am Betrachter vorüber und stehen fragmentarisch für das heutige Denken und Sprechen. Ein komplexes Nachdenken über Sprache, Wortbildung und Sprachentwicklung, zu dem uns ein Ort, ein Felsen, eine Landschaft, ein Fluss inspirieren. Sprache fließt!

Profil:
Detlef Hartung und Georg Trenz arbeiten seit 15 Jahren mit Wort- und Textprojektionen – ihr großes Thema ist die Kombination von Licht, Raum und Sprache – wobei alle drei Faktoren zusammen spielen, um weitere Bedeutungsebenen aufzuschlüsseln. Oft auch erfährt das jeweilige Werk durch die Interaktion mit dem Besucher weitere Facetten – so werden z.B. Teile der Projektion kurzzeitig durch vorbei laufende Betrachter ausgeblendet – wodurch wiederum andere Bestandteile der Projektion überhaupt erst erfasst werden können. Das Leistungsspektrum des Künstlerduos reicht von der Gestaltung einer Taschenlampe als Multiple bis hin zu – wie bei der rheinpartie zu sehen – landschaftsgreifenden Großprojektionen.

Die Kooperation der beiden Künstler begann an der Akademie der Bildenden Künste in München als Meisterschüler von Prof. Gerhard Berger. Georg Trenz, geboren 1962, hatte zuvor ein Studium als Kommunikationsdesigner abgeschlossen und Detlef Hartung, geboren 1958, hatte Maschinenbau studiert.
www.hartung-trenz.de
www.loreley-panorama.de

Weitere Auskünfte zur rheinpartie – auf zu neuen ufern erteilt die TI St.Goar

Zahlreiche Veranstaltungen sind kostenlos. Die zentrale Inszenierung auf Burg Rheinfels (St. Goar) kostet 10 € Eintritt. Mit dem Erwerb des Eintrittsausweises/Badge unterstützen die Gäste das Gesamtprojekt ‚rheinpartie – auf zu neuen ufern’.
Vorverkauf bei den Tourismus Informationen entlang des Rheines und beim Besucherzentrum Loreley (St. Goarshausen) ab dem 7. September. Oder Bestellungen an:
Besucherzentrum Loreley
Telefon: 0 67 71 / 59 90 93
Telefax: 0 67 71 / 59 90 94
info@loreley-besucherzentrum.de

Die Angaben beruhen auf Informationen der Programm-Anbieter. Angaben ohne Gewähr. Weder der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal noch das projektbüro rheinpartie sind Mittler im Sinne des Reiserechtes.

Aktuelle Informationen: www.rheinpartie.com

View point: www.loreley-panorama.de

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